Dyskalkulie und Rechenschwäche

Ebenso wie bei der Legasthenie und der LRS ist auch hier eine genaue Differenzierung der Begriffe Dyskalkulie und Rechenschwäche für ein erfolgreiches Training notwendig.

Genauso wie beim Schreiben ist beim Rechnen die genaue Planung des Trainings wichtig, um Erfolge erzielen zu können.


Dyskalkulie

Die Dyskalkulie beruht, ebenso wie die Legasthenie, auf einer genetischen Veranlagung und differenten Sinneswahrnehmungen.

Kommt eine zeitweise Unaufmerksamkeit beim Rechnen und im Kontakt mit Zahlen hinzu, treten auch hier Wahrnehmungsfehler auf, die falsche Rechenwege und Ergebnisse hervorrufen. Daher ist im Training die Arbeit an der Aufmerksamkeit, die Förderung der Sinneswahrnehmungen und das Symptomtraining zielführend.


Rechenschwäche

Eine Rechenschwäche entsteht, ebenso wie eine LRS, durch äußere Umstände.

Diese können physischer, psychischer oder didaktischer Natur sein. Auch hier ist ein intensives Training an den Rechenstrategien notwendig.